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Wildpark Grafenberger Wald
Ein moderner Lernort im Grünen

Wildpark Grafenberger Wald Düsseldorf: Moderner Lernort im Grünen
Besuch auf der Baustelle im Wildpark (v. l.): Gründezernentin Helga Stulgies, Kämmerin Dorothée Schneider, Marie-Agnes Strack-Zimmermann, Bürgermeisterin Klaudia Zepuntke, Ratsherr Rüdiger Gutt und Unterstützer Dr. Thomas Nießen von Linklaters LLP. FOTO: Landeshauptstadt Düsseldorf/David Young
Die Arbeiten für die neue Waldschule im Wildpark schreiten planmäßig voran. Mit dem ersten Spatenstich im April dieses Jahres hat das Amt für Gebäudemanagement mit der Errichtung der neuen Waldschule in zentraler Lage im Wildpark begonnen.

Bei dem Projekt der neuen Waldschule handelt es sich um einen barrierefrei geplanten Neubau aus zwei Baukörpern mit einem gemeinsamen Dach. Die Arbeiten liegen aktuell im Zeitplan, die neue Waldschule wird voraussichtlich im Mai 2019 fertiggestellt.

In der neuen Waldschule wird neben großen und modernen Schulungsräumen, einschließlich der erforderlichen Funktionsräume, auch ein öffentlich zugänglicher Bereich mit einer Toilettenanlage untergebracht. Mit dem Neubau wird auf die Nachfrage von Schulen und Kindergärten an ausreichend funktionalen Räumen reagiert und der seit vielen Jahren erfolgreichen waldpädagogischen Arbeit des Gartenamtes der Landeshauptstadt Rechnung getragen.

Zur Schließung der Gebäudehülle hat jetzt eine Baustellenbesichtigung im Wildpark mit Bürgermeisterin Klaudia Zepuntke, Stadtkämmerin Dorotheé Schneider und Gründezernentin Helga Stulgies stattgefunden. Geladen waren auch Vertreter des Vereins Freundeskreis Wildpark Düsseldorf sowie der Stiftung van Meeteren und der Firma Linklaters LLP, die sich über den Freundeskreis an der Finanzierung des Projektes beteiligt haben.

Bevor mit den eigentlichen Arbeiten am Gebäude begonnen werden konnte, wurden zunächst notwendigen Erschließungsarbeiten durchgeführt. So wurde eine Baustraße von der Rennbahnstraße bis zum Baugrundstück hergestellt. Ebenso wurden in dem Bereich die erforderlichen Strom-, Wasser- und Telekommunikationsleitungen verlegt. Im Anschluss wurden die Bodenplatten für das Gebäude gegossen, sodass Anfang September mit der Errichtung der Baukörper, die als innovativer Holzbau konzipiert sind, begonnen werden konnte.

Als Konstruktion wurde eine Holzrahmenbauweise gewählt. Dieses flexible und energetisch günstige Bausystem lässt eine freie Grundrissgestaltung des Gebäudes zu. Die einzelnen Bestandteile der Holzrahmenkonstruktion sind größtenteils im Werk vorgefertigt und anschließend auf der Baustelle montiert worden. Das Dachtragwerk, bestehend aus Leimbindern, wurde ebenfalls vorgefertigt zur Montage auf die Baustelle geliefert. Gegenwärtig wird in den Bereichen Fassade und Dachabdichtung der neuen Walschule im Wildpark gearbeitet.