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Nacht der Museen am 14. April
Düsseldorf feiert Kultur bis in die Puppen

Nacht der Museen am 14. April: Düsseldorf feiert Kultur bis in die Puppen
FOTO: Nacht der Museen/ Markus van Offeren
Am 14. April könnte es so richtig voll werden in der Stadt, denn dann lädt einmal mehr die Nacht der Museen zu einem abendlichen, gar nächtlichen Besuch großer und kleiner Kunst ein. Von Sven-André Dreyer

Und so werden es bei der diesjährigen 18. Auflage der kunstvollen Nachtwanderung erneut nicht nur die großen Häuser sein, die zum nächtlichen Streifzug einladen, sondern auch die Galerien und Off-Locations, die zwischen 19 und 2 Uhr mit Ausstellungen, Führungen, Konzerten und einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm an über 40 unterschiedlichen Punkten in der Stadt die Nacht zum Tag machen.

Facettenreichtum ist auch in diesem Jahr obligatorisch, so eröffnet etwa pünktlich zur diesjährigen Nacht der Museen das K20 am Samstag die Videoinstallation k.364 des Schotten Douglas Gordon, während im Goethe-Museum überwiegend unveröffentlichte Arbeiten des ZERO-Künstlers Heinz Mack gezeigt werden. Das Museum Kunstpalast rückt mit "Black & White. Von Dürer bis Eliasson" die schwarz-weiße Malerei in den Mittelpunkt und die Werke Leon Löwentrauts werden in einer farbenschreienden Werkschau im Landtag NRW zu erleben sein.

Mitten in der Altstadt flutet schließlich die Alte Kämmerei zur Eröffnung die Kassenhalle mit Lichtinstallationen von Max Dickhaus, während der Club Golzheim, verborgen unter der Theodor-Heuss-Brücke, mit authentischem Sound sowie Dia- und Video-Projektionen auch mit der Veröffentlichung einer von Manuel Boden herausgegebenen Kunstpublikation aufwartet.

Die freie Kunstszene der Stadt präsentiert sich in diesem Jahr zudem erstmals an einem neuen Ort: Rund um den Worringer Platz, vom Hinterhof des W57 über das Fotoatelier von Christian Steinmetz bis zum Keller des hotel friends, zeigen Führungen mit Virtual Reality-Brillen, Street Dance Performances und viel Musik die kulturelle Vielfalt der Szene in der Nähe des Hauptbahnhofes.

Wer all diese kunstvollen Orte besuchen möchte, der kann das mit einer einmalig zu besorgenden Eintrittskarte für 14 Euro in beliebiger Reihenfolge und selbst gewählter Ausführlichkeit tun. Alle teilnehmenden Häuser werden durch kostenfreie Shuttle-Busse, die im 10-Minutentakt fahren, miteinander verbunden. Bus-Knotenpunkt und zentrale Info-Station ist auch in diesem Jahr der Grabbeplatz in der Altstadt. Besitzer der Art:card genießen freien Eintritt.

! 14.4., 19-2 Uhr, Nacht der Museen, zahlreiche Veranstaltungsorte, Düsseldorf, nacht-der-museen.de